Woldegk

Eine kleine nur, aber meine Stadt,
Die eingebettet in Hügeln träumt,
Die von Windmühlen von oben bewacht,
Und von Buchenwäldern umsäumt.

Woldegk, du meine Heimatstadt,
Du holde, liebliche, kleine.
Soll da kommen, was auch mag,
für mich bist du die meine.

In dir bin ich einst groß geworden,
Hab in dir die ersten Schritte gewagt,
Fand hier Menschen, die mich liebten,
Hab ersten Liebeskummer hier gehabt.

Woldegk, du meine Heimatstadt,
Du holde, liebliche, kleine.
Soll da kommen, was auch mag,
Für immer bist du die meine.

Ich ging einst fort, hinaus in die Welt,
du wardst mir zu eng und zu klein.
Fand Arbeit, auch das grosse Glück,
Doch Sehnsucht nach Dir blieb allein.

Woldegk, du meine Heimatstadt,
Du holde, liebliche, kleine.
Soll da kommen, was auch mag,
Für immer bist du die meine.


Gerhard Bernhard